Nach der entspannten Zeit in Laos gings weiter nach Hanoi, in die quirlige Hauptstadt von Vietnam. Empfangen wurden wir freundlicherweise von einem heftigen Regenguss, was aber wohl daran lag, dass wir uns die Regenzeit fuer unseren Besuch aussuchten.
In meinem ganzen Leben habe ich noch nie soviele Zweiraeder auf einem Fleck gesehen wie dort, es scheint, dass jeder Vietnamese mindestens drei Mopeds und fuenf Fahrraeder besitzten muss. Interessant war auch, dass sich das soziale Leben direkt auf der Strasse abspielt, dort wir gegessen, gekocht, gekauft und verkauft und natuerlich auch soziale Kontakte gepflegt.
Von Hanoi aus sind wir dann nach Haiphong gefahren, um von dort mit einem Boot durch die weltbekannte Halong Bay zu gondeln. Die Felsformationen, die dort aus dem Wasser ragen und einfach mal 300m kerzengerade nach oben gehen sind schon unglaublich. Die meisten dieser kleinen Inselchen sind unbewohnt und von tropischem Urwald ueberwuchert und wurden noch nie von einem Menschen betreten.
Danach sind wir weiter in den Sueden gefahren, nach Ninh Binh, was auch als trockene Halong Bay bekannt ist. Von der Landschaft her sehr aehnlich, nur dass die Felsen nicht vom Meer umgeben sind sondern von Reisfeldern. Ein kleiner Fluss zieht maenderfoermig durch diese Landschaft, wo wir dann auch eine kleine Bootstour machten. In Nihn Binh sind wir dann auch einmal von einem Regenguss ueberrascht worden, es hat geschuettet aus tausend Kuebeln, sogar Gemmas Kontaktlinsen schwammen davon!
Von Ninh Binh sind wir dann per Nachtbus weiter gen Sueden nach Hoi An gefahren.
Hoi An ist einerseits fuer seine Lampen bekannt, andererseits aber auch fuer seine Schneider. In einer kleinen Altstadt zwaengen sich rund 200 Schneiderein darum, dir fuer ungemein wenig Geld irgendein massgefertigtes Kleidungsstueck zu machen.....ein Paradies fuer Frauen, auch Gemma hat sich ein Kleidchen und eine Hose machen lassen.
Unser Hotel lag ein bischen ausserhalb der Altstadt, war allerdings mit einem Pool bestueckt....und dort drinnen verbrachte ich mehr als nur eine Minute. Ich glaube in meinen ganzen bisherigen Leben war mir nicht so heiss, wie in Vietnam. Man geht aus dem Zimmer hinaus und nach fuenf Minuten ist man waschelnass geschwitzt und das schoenste daran ist......aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit verdunstet das auch nicht!
Um die ca. 20 Stunden lange Fahrt von Hoi An nach Saigon zu teilen, machten wir dann einen Zwischenstopp in Nha Trang am Meer. Von dort gings dann per Zug nach Saigon, bzw. Ho Chi Minh City, wie es offiziel heisst. Es sagt aber trotzdem jeder Saigon....
Beeindruckend dort war vor allem das War Remnant Museum, was die vietnamesische Sichtweise des Vietnamkrieges zeigte und die unglaubliche Brutalitaet mit der dort gekaempft und gefoltert wurde.
In Saigon haben wir dann auch einen kleinen Minilaptop erstanden, mit dem wir nun auch oefters online sein koennen und den Blog hoffentlich besser pflegen werden.....
Hallo ihr Lieben! Ich bin wie jedes Mal ganz begeistert von euren Fotos! Ihr betrachtet das Ganze aus superschönen Perspektiven! Toll! Wie lange hat euch die asiatische Cocolina denn begleitet? Liebe Grüße aus dem gewittrigen Vorarlberg! Andrea
ReplyDeleteHallo Andrea!! Ich freue mich total dass, du unseren Blog verfolgt! Die asiatische coccolina wollte in Tom Rucksack mitreisen aber wir mussten sie dort lassen! :0) Liebe liebe Gruesse!
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