Vorweg muessen wir vielleicht sagen, dass wir in Asien viele Leute trafen, die zuvor schon in Australien waren und nur das Beste zu berichten wussten. Weiters trafen wir auch einige Autralier auf unserer Reise und eigentlich ausnahmslos alle waren ungeheuer freundlich und offen, einige luden uns sogar ein, sie zu besuchen.
Erste Stadt war Darwin, ganz im Norden von Australien, eigentlich wollten wir dort primaer gar nicht hin, da aber der Flug dorthin von Bali fast geschenkt war, dachten wir uns, dass es nicht schaden koennte.
Die Stadt an sich ist ganz nett, auch fuer die Aussies stellt Darwin eine tropische Urlaubsdestination dar, mit schoenen langen Straenden und einigen hervorragenden Nationalparks in der Umgebung. Als wir am Morgen um 8 Uhr in der Stadt ankamen, sahen wir bereits einige Einheimische am Bier trinken in den dutzenden Bars, ein sympathisches Volk!
Nach dem halben Jahr in Asien, wo fuer europaeische Verhaeltnisse alles recht billig ist, holte uns Australien recht flott auf den Boden der Tatsachen zurueck. Obwohl wir bereits vorher wussten, das es doch etwas teurer werden wuerde, haben wir nicht damit gerechnet....eine einzelne Banane fuer 2,50Euro war da noch ein richtiges Schnaeppchen!
Mit dem strauchelnden Euro und dem starken australischen Dollar kostet fuer uns aktuell alles ungefaehr doppelt so viel wie noch vor knapp zwei Jahren. Das war dann auch der Grund weswegen wir uns einige schoene Ausfluege schlicht und einfach nicht leisten konnten. Ein Tagesausflug in einen Nationalpark um 350Euro pro Person war uns dann doch zuviel.
Von Darwin sind wir dann nach Sydney gejetet, wobei das ca. 5 Stunden Flugzeit dauert, ueberhaupt sind die Distanzen in Australien gigantisch. 500km mit dem Auto ist fuer den Aussie „ just around the corner“. Das waere so wie wenn ich sagen wuerde Wien ist von Bregenz aus gleich ums Eck.
Sydney hat uns wirklich gut gefallen, wenngleich das Wetter dort, da Winter, deutlich kuehler war, als wir das von den letzten sechs Monaten her gewoehnt waren. Leider hat es auch einige Male recht heftig geregnet, was aber kein Problem war, es gibt auch genug Dinge, die man indoor machen konnte. Die Stadt schmiegt sich an einen Fluss bzw. eine Meeresbucht an, so dass man viele Straende und Promenaden in der Stadt findet, die dann gespickt sind mit netten Bars und wirklich guten Restaurants.
Das weltbekannte Opernhaus und die im Hintergrund verlaufende HarbourBridge komplettieren dann das Bild der Stadt.
Was Sydney aber auch den restlichen Teil von Australien, den wir gesehen haben, so reizvoll macht ist die Kombination von Staedten, Straenden und Nationalparks und den unkomplizierten und offenen Menschen hier. Es ist voellig normal hier, dass man an der roten Ampel von Leuten angesprochen wird, die dich dann auch gleich mit Tipps zu Sehenswuerdigkeiten versorgen oder dir sonst irgendwie helfen wollen.
Nach fuenf Tagen in Sydney, in die auch der 30. Geburtstag von Gemma fiel, haben wir dann einen kleinen Camper gemietet und sind 3000km Richtung Norden bis nach Cape Tribulation gefahren.
Leider hat das Wetter ueberhaupt nicht mitgespielt, obwohl eigentlich Trockenzeit sein sollte, hat es geregnet wir aus Kuebeln, einmal so stark, dass auch noch unser Bett im Auto nass wurde.
Wetterbedingt konnten wir dann auch einige obligatorische Highlights wie Fraser Island oder Whitsunday Islands nicht besuchen. Ganz im Norden oben wurde das Wetter dann zwar besser, dort war dann der Wind aber so stark, dass auch der geplante Tauchtripp aufs Great Barrier Reef nicht moeglich war. Naja was solls, wir hatten bisher trotzdem eine wunderbare Zeit und die Dinge, die wir jetzt nicht machen konnten, holen wir dann halt ein anderes Mal nach.
Ach ja, offensichtlich gab es einige Probleme mit den Fotos. Wir haben jetzt das Format der Bilder etwas veraendert, wir hoffen, dass es jetzt wieder funktioniert.
Bis zum naechsten Mal
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